Ausgabe 12/99

Inhaltsverzeichnis


GUT präsentiert ist halb gewonnen


Schon lange gilt: ein Produkt kann noch so gut sein, es muß auch die Präsentation stimmen, um es an den Mann/die Frau zu bringen. Die dafür geeigneten Geräte wie Daten- und Videoprojektoren waren vor noch nicht allzu langer Zeit recht umfangreich und kompliziert in der Bedienung und durchaus auch nicht allzu häufig in Konferenz- und Schulungsräumen zu finden. Mittlerweile sind sie dort nicht mehr wegzudenken. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Geräte kaum noch Wünsche offen lassen, was z.B. die Auflösung und Helligkeit, selbst bei extremen Lichtverhältnissen, angeht. Der geräuscharme Lauf ist dabei fast schon ein Muss. Ein moderner Daten- oder Videoprojektor läßt sich heute ohne Einarbeitungszeit nutzen, vorhandene Sonderfunktionen sind leicht erlernbar.
Die Firma Larivière & Partner, Gesellschaft für digitale Präsentationstechnik mbH, Teerhof 44 in Bremen, ist besonders auf solche Geräte spezialisiert und bietet interessierten Kunden gern jederzeit eine Auswahl von Geräten, bei denen sowohl das Preis-Leistungsverhältnis als auch die technischen Gegebenheiten unterschiedlichsten Anwendungsprofilen genügen. Besonders erwähnenswert ist hier bestimmt auch für viele das neueste Angebot der Firma, Audio- und Videosysteme dort für Veranstaltungen, Schulungen und Konferenzen anmieten zu können. Wer möchte, kann sich auch ca. 1 mal im Monat mit den neuesten Informationen per Email-Newsletter auf dem Laufenden halten.
Weitere Informationen: Larivière & Partner, Telefon: 0421/5980296, http://www.lariviere.de. (eb/em)



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Umzug der Firma axol IT



ohne Titel

Menschen leben tausend Kilometer voneineander entfernt und kommunizieren trotzdem in Sekundenschnelle: Das globale Dorf, die vernetzte Welt - ungeahnte Chancen und Möglichkeiten entwickeln sich täglich durch neue Kommunikationsformen. Die Firma axol IT aus Bremen stellt sich den Herausforderungen der Informationsgesellschaft. Der Soft- und Hardware- Berater schöpft aus eigenen Erfahrungsquellen und ist daher in der Lage, individuelle Problemlösungen anzubieten. E-Commerce, Serverdienstleistung und Programmierung von Software sind die Stärken des Teams. Das Unternehmen baut parallel zur Softwareentwicklung mit 12 Entwicklern eine Vertriebsmannschaft auf, um den notwendigen Support der Fachhandelspartner zu sichern mit dem Ziel: internationale Marktpräsenz als Softwarehersteller und -berater im E-Commerce.
Der erste und der zweite Schritt sind bereits getan: Nach zwei Jahren Engagement und intensiver Beschäftigung mit der Entwicklung von Software zieht axol IT jetzt eine positive Bilanz. Das heterogene Team wurde um weitere Mitarbeiter aufgestockt und muss bis zum Jahresende noch einmal vergrößert werden. Aus diesem Grund zieht die Firma von dem derzeitigen Gründungssitz in der Hochschule Bremen in ein neues Gebäude mit 650 m² im Technologiepark der Universität Bremen. Der neue Standort überzeugt durch Verkehrsanbindung und Infrastruktur, Naturnähe und innovativer Architektur.
Gegründet wurde die Firma im September 1997 von Michael Kaupat und Jürgen Schmidt, die beide als gleichberechtigte Gesellschafter und Geschäftsführer agieren. Die axol IT Kommunikationsgesellschaft aus Bremen versteht sich als Kompetenzcenter für Softwareentwicklung in den Bereichen Internet-Technologie, Netzwerke und Anwendungsprogrammierung inklusive entsprechender Hardwareberatung.
Die Firma entwickelt Produkte wie flexible und plattformunabhängige E-Commerce-Systeme, neuartige Schnittstellen für die Telekommunikation sowie Tools für die Netzwerkadministration. Eine kundennahe Betreuung ermöglicht, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Die Softwarelösungen sollen daher enger mit den Geschäftsprozessen der Unternehmen verbunden sein, als bisher üblich. Außerdem möchte die Firma den selbständigen Umgang der Kunden mit axol IT Produkten fördern, deshalb sollen die Softwarelösungen benutzerfreundlich konzipiert und einfach zu bedienen sein.
Viele Unternehmen des Mittelstandes verfügen nur geringfügig über eine Vernetzung hausinterner Arbeitsplätze und Abteilungen. Auch die Anbindung an ein externes Netz (Internet, Extranet) ist häufig noch nicht vorhanden. Durch eigene Erfahrungen möchte die Firma ganzheitliche Netzwerklösungen entwickeln, die sich speziell für mittelständische Unternehmen, aber auch für große Netzwerke eignen. Für den stets expandierenden Markt im Segment Internet-Shopping und E-Commerce entwickelt sie modulare Anwendungen, die eine flexible Handhabung der Benutzeroberflächen ermöglichen sollen. Die E-Commerce-Systeme funktionieren nach eigenen Angaben ohne zusätzlichen Programmier- und Systemkenntnisse und sollen so den Kosten- und Zeitaufwand minimieren.
Die neuen Räume sollen zukünftig sowohl das axol IT-Team beherbergen, als auch als Schulungsräume für das Training der Fachhandelspartner genutzt werden. (eb/ma)



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Media Factory ist autorisierter Macromedia-Trainingspartner



Informationen rund um den "frischgebackenen" Macromedia-Trainingspartner im Internet

Der kalifornische Software-Hersteller Macromedia hat das Bremerhavener Medien Unternehmen Media Factory als offiziellen Partner in sein “Authorized Training Program” aufgenommen. Mit dieser Zertifizierung gehört die Firma jetzt zum weltweiten Netz von professionellen Schulungsanbietern für Macromedia-Produkte.
Media Factory, bisher vielleicht bekannt für seine Dienstleistungen auf dem Gebiet der interaktiven Medien, bietet jetzt auch Schulungen für die Web-Publishing-Software ”Dreamweaver”, “Fireworks” und “Flash” an. Die drei Programme aus dem Hause Macromedia gelten nach eigenen Angaben in Fachkreisen zur Zeit als das Non-Plus-Ultra für die professionelle Website-Gestaltung. “Dreamweaver” ist das ausgefeilte Werkzeug für den Aufbau und die Vernetzung von Webseiten, “Fireworks” dient zur Erstellung, Bearbeitung und Optimierung von Grafiken für das Internet und “Flash” hat sich mittlerweile zum Standard für webfähige, interaktive Vektorgrafiken und Animationen entwickelt. Entsprechend hoch ist aus den Reihen der Anwender die Nachfrage nach professionellen Trainingsangeboten.
Der frisch zertifizierte Medien-Dienstleister aus Bremerhaven ( http://www.mfactory.de) steht bereits seit seiner Gründung im Jahre 1996 in einem engen Kooperationsverhältnis mit Macromedia Nordeuropa. 1998 und 1999 präsentierte Geschäftsführer Bernd Hoppmann die Produkte auf der CeBIT in Hannover und knüpfte dabei erste Kontakte zu Schulungs-Interessenten. Im regionalen Umfeld des Unternehmens haben unter anderem die Industrie- und Handelskammer Hamburg und die Städtische Sparkasse Bremerhaven das Trainingsprogramm in Anspruch genommen. Hoppmann: “Der Schulungsbereich hat sich für unser Unternehmen zu einem soliden, zweiten Standbein entwickelt.”
In der Regel kommen die Trainer zu den Schulungen direkt in das Unternehmen. Bei Bedarf können allerdings auch Seminarräume organisiert werden. Wer sich für Macromedia-Trainingseinheiten interessiert, kann sich per E-Mail training@mfactory.de oder telefonisch unter 0471/140-500 weitere Informationen einholen. (eb/ma)



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Die Welt der Spiele



Pünktlich zur Weihnachtszeit - Game World jetzt auch online


Seit mehr als sechs Jahren ist die Game World GmbH aus dem Buntentorsteinweg hier in der Bremer Neustadt vielen als Spezialist für Computer- und Videospiele bekannt. Seit dieser Zeit ist sie ebenfalls regional in diesem unserem Bundesland aber auch bundesweit als Versender tätig. Nun heißt es: Game World goes online.
Der Onlineshop für junge Leute ist eröffnet und endlich im Netz. In Zusammenarbeit mit dem Team der Firma <e>werk GmbH ist dieser Werbeauftritt entstanden.
Der Bereich e-Commerz wird ab sofort von der neuen Webseite www.gameworld.de abgedeckt. Der Internetshop bietet mit seinem Warenkorb nicht nur die Möglichkeit, tausende von Produkten rund um den Bereich Computerspiele online zu bestellen, sondern darüber hinaus viele weitere interessante Features, einfach per Mausklick.
So steht wie eh und je im Ladengeschäft und beim Versand auch im Internet der Dienst am Kunden im Vordergrund. Es spielt der Servicegedanke und eine leicht zu handhabende aber dennoch sehr umfangreiche Vermittlung von Informationen eine wichtige Rolle beim Webauftritt.
Auf der neuen Webseite soll sich eigenen Angaben glaubend für jeden etwas finden: aktuelle Neuerscheinungstermine für alle Systeme, täglich aktuelle News rund um die Welt der Spiele und viele, viele Sonderangebote. Dabei sollen endlose Klicks auf verschiedene Unterseiten durch die Artikel-Suchfunktion entfallen. Ein Diskussionsforum stellt den Besuchern die Möglichkeit zur Verfügung, über aktuelle Entwicklungen, Lösungen, Cheats und Hardwarefragen zu diskutieren. Abonnenten können sich regelmäßig per Email-Service über aktuelle Entwicklungen informieren lassen. Infos unter Telefon 0421/5360603. (eb/em)



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KÖNIG KUNDE - angeschmiert und abserviert


So lautet der Titel eines Bu-ches zum Thema "Service" in Deutschland von Günther Ogger. Daß ein Kunde König heißt, ist sicher nur Zufall. Daß der Kunde nicht König war, hat Methode und ist in der Servicewüste Deutschland nicht ganz neu.
Dass die Zeitschriften C’T und CHIP in den vergangenen zwei Monaten ähnliche Erfahrungen gemacht haben, beweist dies um so mehr. Ausgangspunkt war eine Bestellung beim Computer-Großversender SNOGARD (Frechen / Rheinland). Wert: fast 3.000 Mark. SNOGARD rief an, um die Bestellung durchzugehen. Hie und da war etwas nicht vorrätig, da wurde korrigiert, und gut war's. Das, heißt, nicht ganz. Die Bestellung wurde per Fax korrigiert, anstatt eines Bigtowergehäuses im AT eines im ATX-Format, passende Hauptplatine, Prozessor dazu, fertig. Zwei Systeme mußten ausgeliefert werden, die Speicherpreise laufen davon, in der Eile des Gefechts wurde der billigste Versender genommen, eben SNOGARD.
Der Autor dieser Zeilen wurde aus Dämlichkeit Opfer seiner eigenen Warnungen, nämlich, nicht nur den Preis im Auge zu behalten.
Wie dem auch sei, die Bestellung kam, früher als erwartet, eine Menge Kartons, eine Stimmung wie Weihnachten, wie es wirklich ist: Die Festplatte war mit 7200 Umdrehungen bestellt und mit 5400 Umdrehungen geliefert worden. Dazu zwei Bigtowergehäuse im AT-Format, zwei Hauptplatinen dazu, bestellt waren je ein Gehäuse im AT und ATX-Format und dazu passende Platinen.
Die Liste ist lang und groß der Unmut. Ungezählte Versuche, bei SNOGARD anzurufen, immer besetzt. Dann endlich, nach mehreren Faxen und Wahlversuchen, ein Sachbearbeiter. Er geht umständlich jeden Posten der Bestellung durch, nicht jedoch derjenigen, die korrigiert worden war. Nein, man habe sich an das erste Bestellfax gehalten, die Ware sei eben auf den Weg geschickt worden. Kein Wort von Rückgabe- und Umtauschrecht. Man könne ja die Ware zurückgeben, aber dann wären fällig: Frachtkosten und eine “Einlagerungsgebühr” von zehn Prozent des Warenwertes, mindestens fünfundzwanzig Mark. Nein, da sei nichts zumachen. “Im Übrigens steht es hier auf meinem Fax, wie ich es gesagt habe.” Ein Hinweis auf die nachträgliche Korrektur, neinneinnein, das stehe bei ihm nicht. Gut, tief Luft holen, dann mußte irgendwie umdisponiert werden. Auspacken, zusammenbauen, und los: die mitgelieferten Kühler konnten nicht angeschlossen werden, sie hatten einen seltsam kleinen Stecker, für den weit und breit kein Adapter zu haben war. Also: umlöten das Ding. Alle Anschlüsse kontrollieren: wie man sah, sah man nichts. Kein Bild, ein einmaliges Festplattengeräusch beim Hochfahren, Stille, nur unterbrochen vom leisen Geräusch des Netzteillüfters.
Die Hardware wurde zu einem unabhängigen Techniker und Gutachter gegeben. Dessen langes Schweigen verheißt nichts Gutes. Man wird sehen, ob da nicht Justitia 'ran muß, aber eines ist sicher: Vor diesem billigen Jakob muß gewarnt werden.

Mein Rat: Suchen Sie den Fachhandel auf, erwarten Sie geduldige, kompetente Beratung, ein Verkaufspersonal, daß sich Zeit nimmt, individuelle Wünsche berücksichtigt und Sie über Ihre Rechte hinsichtlich Rücktritt, Gewährleistung etc. aufklärt. Auf meinen Artikel im Computer Anzeiger in der Oktober Ausgabe gab es einen Leserbrief von einer Bremer Firma, die ebenfalls im Computergewerbe tätig ist. Diese Firma beliefert inzwischen keine Privatkunden mehr, weil es für sie nicht mehr zu vermitteln ist, daß echte Qualität - auch in der Beratung - ihren Preis hat und mit dem Rausch nach Mega, Giga, Terra (als nächstes käme gewiß irgendwann Globa...) nicht mehr zu vereinbaren ist - jedenfalls nicht mit Kampfpreisen großer Handelsketten, die, wie man weiß, oftmals den Ruf von “Kistenschiebern” haben. Wenige Tage später: Die “Firma SNOGARD” hat mir ihre Ansichten noch einmal brieflich bestätigt. Es nützt nix, auf einem Teil der Ware bleibe ich hängen, den Rest habe ich mit Mühe und Not einer besseren Verwendung unterzogen, gerade noch mit einem blauen Auge. Der Techniker, zu dem ich einige Bauteile brachte (schon zusammengeschraubt und lauffähig, d.h. eben nicht...), hat festgestellt, dass bei dieser Maschine ein Mikroschalter und ein Kabel defekt waren (ich hatte auf falsche Jumperung meinerseits getippt). Der Spaß hat mich 30,- Mark gekostet und eine Stunde Fummelei, um zwei nicht passende Stecker umzulöten. (Da sind die nicht gelieferten, aber georderten Mouse-Pads fast schon eine Nebensache). Ich habe darauf verzichtet, mich mit diesem Versender herumzustreiten, schließlich bin ich selbst ein wenig mit schuld, es mußte schnell gehen und billig sein. Dummheit muß eben bestraft werden, oder, wie es früher auf dem Bau hieß, wenn man sich ein Stück vom Daumen weggesäbelt hatte: "Dummes Fleisch muss weg!".
Wenige Tage später: Nun hat allerdings auch der zweite Teil der Lieferung gezeigt, dass ebenfalls leichte Defekte vorliegen. Ich habe den Verdacht, daß es sich um eine ganze Serie handelte, die nicht allen Qualitätsmaßstäben entspricht. Die Hauptplatinen waren darüber hinaus noch in einem seltsamen Mischformat aus AT und ATX, so daß einige Verrenkungen vonnöten waren, um die Dinger im Gehäuse festzuschrauben: nicht einer der kleinen Pins, mit denen die Mutterbretter verankert (nicht festgeschraubt) werden, paßte!
In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen heisst es, falls einige Teile nicht kompatibel zueinander seien, werde SNOGARD den Besteller zurückrufen und die Sache klären, in besagtem Ferngespräch indes kein Wort davon, statt dessen nicht einmal einen Adapterstecker für die beiden Kühler, die mit ihren ungewöhnlichen Stromversorgungssteckern völlig wertlos waren (die Anschlussmöglichkeit auf dem Motherboard fehlte gänzlich), PS/2-Tastaturen, für die sich kein PS/2-Anschluss auf den Hauptplatinen befand (die einzige Schnittstelle dieser Art bietet nur einen Mausanschluss, also mussten entsprechende Adapter her, das Stück zu 13,- Mark, summa summarum 36,- DM drauf).
Aber richtig dreist ist wohl die Nummer mit dem Bestellfax und der Festplatte: Bestellt mit 7200 Umdrehungen pro Minute, ausgeliefert mit 5400, bezahlt für 7200 und am Telefon die lapidare Feststellung des Mitarbeiters: “Auf dem Fax, was mir vorliegt, haben Sie auch nur mit 5400 Umdrehungen bestellt!”. Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Joachim König



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Gegendarstellung

Gerne sind wir bereit, zu dem geschilderten Fall Stellung zu nehmen. Herr König hatte bei uns am 2.10.99 um 9:46 h per Fax einige Dinge unserer Computer-Hardware bestellt. Eine Erweiterung seiner Bestellung kam ebenfalls am 2.10.99 um 14.45 h. Ebenfalls am 2.10.99 um 16.17 h kam eine weitere Meldung von Herrn König, indem er eine von ihm getätigte Bestellmenge erneut geändert haben wollte. Da nunmehr der Auftrag aufgrund der Änderungswünsche von Herrn König stets nie korrekt bearbeitet werden konnte, ist bei uns für Herrn König ein schriftliches Angebot erstellt worden. Mit Herrn König wurde am 6.10.99 um 16.40 h mit unserem Mitarbeiter Herrn Solobodowski abgeklärt, dass einige Teile in gewissen Bauformen nicht lieferbar sind. Hierunter fällt z.B. das von ihm bestellte ATX-Gehäuse, bei dem er darauf hingewiesen wurde, dass dies nicht mit dem von ihm mitbestellten Mainboard und CPU-Bundle funktionieren würde. Das von uns angebotene und von Herrn König bestellte Mainboardbundle war in einer sogenannten AT-Bauform bestellt. Somit wurde mit Herrn König abgesprochen, ein BigTower-AT-Gehäuse zu liefern, welches im Gegensatz zum ATX-Gehäuse nicht 109,- DM sondern lediglich 79,- DM kostete. Dies ist auch aus der Rechnung des Herrn König zu entnehmen. Somit wurde unserer Ansicht nach sowohl in zusammenhängender Art und Weise als auch nach Abklärung mit Herrn König das Richtige geliefert.
Leider waren die Kühler für das Mainboard mit der CPU die falsche Version. Diese würden aber sodann bei Rücksendung umgetauscht werden. Ebenfalls wurde die Festplatte mit Herrn König und Herrn Solobodowski eindeutig festgelegt. In der schriftlichen Bestellung mag zwar eine mit 7200 U drehende Festplatte bestellt worden sein, allerdings wurde dies im darauffolgenden Gespräch revidiert. Es scheint bei dem Anruf von Herrn König nach der Lieferung zu einem Mißverständnis gekommen zu sein. Für falsch gelieferte Ware, wie im Falle der Kühler, berechnen wir keine Wiedereinlagerungsgebühr. Vielmehr ist es so, dass wir jedem Kunden anbieten, gekaufte Ware innerhalb von 28 Tagen nach Kaufdatum an uns originalverpackt zurückzusenden, um sodann den Kaufpreis abzüglich 10% Bearbeitungskosten wieder zurückzugeben. Man muß hierbei berücksichtigen, dass wir die Hardware testen und wieder original verpacken müssen, damit wir die Ware wieder in ihren Urzustand versetzen.
Wir können es uns nur so erklären, als wäre im Gespräch von Herrn König und einem unserer Call-Center-Mitarbeiter nicht klar geworden, dass es sich um eine mögliche Falschlieferung handelt. Hierzu berechnen wir keine Kosten. Die Kosten für die Rücksendung von Kunden zu uns werden ebenfalls von uns übernommen, da dies das BGB vorsieht. Wir bedauern, dass Herr König mit der von uns gelieferten Ware nicht zufrieden ist, können allerdings anbieten, seinen Vorstellungen entsprechend zu liefern. Die Geschäftsleitung