Ausgabe 12/98

Inhaltsverzeichnis



Bremen und Umzu


F(f)este feiern - Einweihung bei CVS


www.cvs.de

Zwei Feste feste zu feiern hatten die Mitarbeiter der Firma CVS: 10 Jahre CVS Ingenieurgesellschaft mbH und der Bezug des neuen Firmengebäudes nach nur 6 Monaten Bauzeit. Daß das eine beachtliche Leistung ist, weiß jeder, der schon mal gebaut hat.
So galt der Dank der Firmenleitung denn auch herzlich allen, die diese Meisterleistung möglich gemacht haben. Bezogen werden konnte nun ein großes, helles Gebäude über drei Etagen, was durch nicht ganz alltägliche Büroraumaufteilung- und gestaltung im Inneren besticht. Ein Highlight stellt da auch der Schulungsraum mit einer „Visu-Wand” dar. Mit der Wiedergabe auf dem 83 Zoll großen „Leinwand” wird die Schulung fast zum Kinoerlebnis. Besonders freuen sich nun auch die Techniker über den neugewonnenen Platz. Und die dadurch neugewonnene Ordnung. Aber auch in allen anderen Abteilungen kann durch die enorme Erweiterung den Firmenanforderungen und denen der Kunden nun noch besser Rechnung getragen werden. (em)
CVS Ingenieurgesellschaft mbH , Otto-Lilienthal-Str. 10, 28215 Bremen, Telefon 0421/35017-0, Telefax 0421/35017-710



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Walforschung vor Teneriffa


Mit Hilfe Bremer Firmen wird das Verhalten dieser Tiere untersucht


U.a. präsentierte sich das Projekt auf der Computer und Videobörse

Das Bremer Forschungsteam Projekt CONTEXT e.V. betreibt seid Jahren Walforschung vor Teneriffa. Dabei archivierten die WissenschaftlerInnen Video- und Audiodaten vor allem von Grindwalen, die in Familienverbänden ganzjährig und küstennah vor der Insel leben. Das Team forciert die kontextuelle Erfassung der Meeressäuger in der Feldforschung, d.h. sie beobachten Verhalten der Wale in freier Natur und zeichnen Bewegungen und Lautäußerungen auf.
Bisherige Ergebnisse unterstützten das spanische Umweltministerium in der Erstellung von Gesetzen zum Schutz der Wale. Weitere Untersuchungen sind in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität Berlin und der Universität La Laguna, Teneriffa, vereinbart. Doch bevor sich die WissenschaftlerInnen im Frühjahr 1999 auf Teneriffa ansiedeln, werden zur Zeit in Bremen und Berlin die Voraussetzungen dazu geschaffen.
Um das umfangreiche Datenmaterial sinnvoll und effektiv bearbeiten zu können, wird neben Rechnern mit großer Speicherkapazität auch spezielle Software zur Interpretation benötigt. Ein PC wurde großzügig von der Computerfirma workstation dafür zusammengestellt: - Pentium 2 Prozessor, Arbeitsspeicher 128 MB RAM mit 4,3 GB Festplatte - ADI Micro Scan 4P - Videoschnittkarte Matrox Millenium 2 - Matrox Rainbow Runner Studio - Soundkarte Guillemot Maxi Sound 64 Dynamic 3DPnP - HP Laser Jet 6L - ISDN Card AVM Fritz - CD Brenner Trax Data CDRW 4260 EL Pro
Mit dem CD Brenner ist es möglich, das Audiomaterial zu speichern und komplexe digitale Lautanalysen vorzunehmen. Außerdem ermöglicht die Speicherung auf CD den unkomplizierten Transport und Austausch der Daten mit internationalen Wissenschaftlern sowie die übersichtliche Anlage einer Soundbibliothek. Die Soundkarte erfüllt die Ansprüche im Frequenzbereich von 20 bis 70 Megahertz, einzelne Töne abzubilden, zu erkennen und zu vergleichen. Außerdem ist die parallele Betrachtung von Video und Sound durch die Speicherkapazität möglich. Beispiele der Datenanalyse demonstrierten Herr Scheer und Frau Schüll Sonntags auf der 9. Computerbörse im Bürgerhaus Vahr. Am Messestand wurde vor Ort eine entsprechende Sound- und Videokarte installiert, CD’s mit Forschungsmaterial gebrannt und auf den Monitoren zeigten sich Wale und Diagramme. Darüber hinaus führten sie Analysen vor und kamen mit einem interessierten Publikum ins Gespräch. „Eine runde Veranstaltung und eine gute Idee. Bremer Know-How, Kooperation und gegenseitige Unterstützung,” resümierte Frau Schüll. Schön, wenn dieses Bremer Projekt Schule macht und etablierte Firmen innovative Forschung fördern. (eb/ma)
Weitere Informationen: Projekt CONTEXT, Telefon 0421/74747



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Spannung und Spaß: wer bietet mehr?!


ohne Titel

Wenn einige von Ihnen diesen Computer Anzeiger in die Hände bekommen, dann ist sie vielleicht schon gewesen, die 2. Bremer Internetversteigerung zu einem guten Zweck. Und dann sagen Sie vielleicht: „Schade, daß ich nicht dabei gewesen bin; das hab ich ja völlig vergessen”.
Für alle diejenigen, die den CA in den ersten Tagen nach dessen Erscheinen lesen, sei hier noch mal die Erinnerung gegeben: Am 4. Dezember , einem Freitag, startet die Versteigerung um 12.00 Uhr . Haben Sie einen Internetanschluß oder ein Freund oder eine Freundin mit einem solchen, und haben Sie oder Ihre Freunde sich schon zum Steigern angemeldet. Nein? Dann wird es aber höchste Zeit. Noch ist es nicht zu spät. Einfach unter http://auktion.is-bremen.de/ anmelden. Nur wer das getan hat, kann zum Steigern freigeschaltet werden und nur so sind digitale Schnäppchen zu schlagen. Sonst darf man nur zugucken und das rumklicken auf den Buttons hat keinerlei Einwirkung auf das Versteigerungsgeschehen, und die Grafikkarte z.B. bekommt man trotzdem nicht, sondern jemand mit Anmeldung. Wäre doch schade.
Wer sich noch nicht so recht durchringen kann, der sollte mal im Auktionsraum nachsehen. Adresse wie oben angegeben. Vielleicht kann ja das, was es dort zum Ersteigern zu sehen gibt, davon überzeugen, daß es sich lohnt mitzumachen. Vielleicht erspart man sich so noch das Gehetze durch die Stadt auf der Suche nach Geschenken für Tante Daisy, Oma oder den besten Freund. Und bei allem nicht zu vergessen: von dem Erlös der Auktion sollen die Bewohner des Wohnheims in der Goebenstr. eine Badumrüstung erhalten, die ihren Behinderungen mehr entgegen kommt.
Und es sei auch nochmal für alle Nicht-Geldkarten-Besitzer erwähnt, daß man durchaus auch mitsteigern kann, wenn man über keine Karte verfügt. Da gibt es dann bei der Anmeldung ein Formular zugesandt oder gefaxt, was für andere Zahlungsweisen gedacht ist. Na, dann bleibt jetzt nur noch uns allen viel Spaß und Erfolg zu wünschen. Nach dem 4. Dezember sind wir denn dann alle hoffentlich um ein paar Mark (bald Euro) ärmer, um ein paar schöne Teile reicher und die Bäder in der Goebenstr. dann hoffentlich in großem Umfang behindertengerechter. Also lieber anmelden und dann vielleicht erst später dazustoßen, als ein starkes Fingerzucken beim Zusehen zu verspüren und an die begehrten Sachen nicht ranzukommen, oder die anderen nicht mit eigenen höheren Geboten ein wenig zu ärgern und höher zu treiben. Alles für einen guten Zweck versteht sich. Spannung und Spaß mit der ISB und dem CA: wer bietet mehr?! (em)