Bremen und Umzu
Ort
der Kommunikation - Neues Internetcafé im Viertel

Viel
Platz gibt es im Internetcafé - u.a. auch als Ausstellungsfläche

An
12 Rechnerplätzen besteht die Möglichkeit, weltweit zu surfen

Wer
einmal nicht am Rechner sitzt, kann seine Erfahrungen im Cafébereich
diskutieren
Man
betritt ein Café und hat erst einmal das Gefühl, man stehe in einem
Großraumbüro. Tastaturengeklapper empfängt einen beim Eintritt
in die Räumlichkeiten des Internetcafés Lift in der
Weberstraße im Viertel. Die 12 Computerplätze sind bereits kurz nach
dem Öffnen (täglich 15.00 Uhr außer Dienstags) belegt. Die
geschäftstüchtig erscheinende Geräuschkulisse täuscht,
beherrscht aber den großen Raum, da erscheint das Geräusch des
Barkeepers bei der Cafézubereitung doch eher nebensächlich und
trotzdem spürt man das nette Ambiente, welches hier herrscht. Dieses ist
den Initiatoren wichtig - der Ort der Kommunikation soll
schwerpunktmäßig am PC sprich im Internet vollzogen werden, er soll
aber auch eine Kommunikation der Begeisterten untereinander hervorrufen. Hilfe,
Informationsweitergabe, Einführungen, Hinweise etc. sollen keine
Fremdwörter sein.
Niemand
kann bisher abschätzen, ob und in welchem Ausmaß das Thema Internet
unser Leben beeinflussen wird. Vielleicht wird es vergleichbar sein mit dem
Thema Buchdruck und/oder Fernsehen. Auf alle Fälle macht es Wissen in
bisher größtem Ausmaß verfügbar. Der brainlift e.V.
möchte in Bremen ohne wirtschaftliches Eigeninteresse einen Beitrag dazu
leisten, die Option des Kultur- und Meinungsaustausches zu stützen. Ein
Beitrag dazu ist das Internetcafé. Mit einem Jahresbeitrag von lediglich
10,- DM kann jeder, der mag, täglich bis zu 3 Stunden auf einem der
Rechnerplätze ins Internet gehen. Wer zusätzlich eine eigene
eMail-Adresse wünscht, muß 30,- DM als Jahresbeitrag bezahlen.
Aufgrund der großen Resonanz ist mittlerweile eine rechtzeitige
Reservierung der Arbeitsplätzen erforderlich.
Ganze
zwei Jahre sind von der Idee bis zu deren Verwirklichung vergangen. Vormals
befand sich in der großen Räumlichkeiten in der Weberstraße 18
ein Fahrradgeschäft. Für das Internetcafé wurde damals eine
Konzession genehmigt, was zu vielerlei Diskussionen führte. Bestehende
Ängste und Bedenken der Anwohner wurden und werden ernst genommen und
konnten durch Gespräche und Toleranz beider Parteien aus dem Weg
geräumt werden. Nach Angaben haben sich bereits einige Anwohner zu einer
Mitgliedschaft entschieden und sind nun regelmäßig an den Rechnern
zu finden. Hier soll nun nicht mehr wie daheim die Einzelperson vor dem Rechner
sitzen, sondern ein Gemeinschaftsgefühl hergestellt werden. Sozusagen mal
eben ein Gespräch über die Tastatur hinweg. Für alle, die mit
dem Thema Internet bisher noch nichts am Hut hatten, stehen Ansprechpartner zur
Verfügung und werden in regelmäßigen Abständen auch
Einführungskurse angeboten werden.
Aber
auch die andere Seite der Medienwelt soll unterstützt werden. Mit
wechselnden Ausstellungen sollen die Wände des Café’s
verschönert werden. Für weitere Ideen sind die Betreiber offen und
dankbar.
Informationen
und Anmeldungen:
unter
Telefon 0421/77450, hallo@brainlift.de, Weberstraße 18,
Öffnungszeiten, Mo - So. 15.00 - 0.00 Uhr, Dienstags Ruhetag
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Ein
Medium für den Mittelstand
In
der Oktober-Ausgabe von Wirtschaft in Bremen gab es unter dem Thema Werbung und
Kommunikation einen Bericht über die Problematik: Mittelstand und
Öffentlichkeitsarbeit. „
Werbemittel
statt Pressemitteilungen, schlechte Kontakte zu den Medien - viele
mittelständische Unternehmen verschenken die großen Potentiale der
Pressearbeit
”.
Hier
möchten wir in eigener Sache noch einmal darauf hinweisen, daß der
Computer Anzeiger sich in dieser Beziehung als geeignetes Mittel anbietet. Wir
sind seit über 10 Jahren ein Bindeglied zwischen Mittelstand und
Endverbraucher, sind Informationsquelle und Sprachrohr zugleich. Gerade durch
das spezielle Einzugsgebiet sowie dem auf hauptsächlich Elektronik
fixierte Inhalt, besteht beim Computer Anzeiger die Möglichkeit, Kunde und
Lesern regional relevante Informationen und spezielle Angebote zu unterbreiten.
Wer darüber hinaus seine Informationen über den Tellerrand gerichtet
wissen möchte, dem sei gesagt, daß der CA auch im Internet weltweit
zu lesen ist.
Angst
vor dem Verfassen von Texten erweist sich häufig als Hindernis. Mit den
„berüchtigten” Pressemappen ist es leider nicht getan -
„...
die mühselige Suche nach sachgerechten Presseinformationen endet für
den Journalisten oft mit einem halbfertigen Artikel im Papierkorb”.
Informationen
sind für alle
von
Interesse, nur muß man sie bekommen. Also keine Scheu und informieren Sie
uns. Zu erreichen sind wir per Telefon unter 0421/703583 oder Fax 0421/72240
oder eMail ca@is-bremen.de. (ma)
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GERONIMUS
und DiBIS in der Hansestadt Hamburg
Die
Firma megatel Informations- und Kommunikationssysteme GmbH aus Bremen macht
sich langsam in Hamburg „breit”. Allerdings nicht was die
Räumlichkeiten angeht, sondern mit ihren Ideen.
Mit
dem Projekt „
Grundwasser-Erfassungs-Online-Informations-Management-
und
Analyse
System”
(kurz:
GERONIMUS)
ist es der Firma gelungen, in der Umweltbehörde der Freien Hansestadt
Hamburg in nur drei Monaten ein Großrechnersystem durch eine
GIS-Datenbanklösung auf Client-Server-Basis zu ersetzen. Dieses System
bringt nun eine Verknüpfung des firmeneigenen Geographischen
Informationssystems visor mit einer passenden Datenbanklösung. In der
Hamburger Umweltbehörde laufen nach Angaben monatlich 4.000 Informationen
von rund 7.000 Meßstellen über die Grundwassersituation zusammen.
Trinkwasser wird hier vollständig aus dem Grundwasser gewonnen. Inzwischen
steht ein Datenbestand von mehr als 1,9 Millionen Wasserstandsdaten und 600.000
Beschaffenheitsdaten des Grundwassers digital zur Verfügung. Mit GERONIMUS
können nun angeblich sämtliche Daten- und Kartenbestände sowie
das komplette gewässerkundliche Archiv per Mausklick auf dem Bildschirm
dargestellt, ausgewertet und bei Bedarf ausgedruckt werden. Der softwareseitige
Clou des neuen Informationssystems soll die Verbindung des kartographischen
Teils mit der Grundwasserdatenbank sowie der Möglichkeit der
Datenextraktion aus der Datenbank sein.
Als
nächstes folgt
DiBIS
(
Direktes
Bürger-Informations-System).
Mit diesem System erhalten interessierte Bürger Hamburgs Informationen
über die Dienstleistungen der Hamburger Bezirksämter und anderer
öffentlicher Einrichtungen. U.a. erfährt der Neugierige, wann die
Behörde geöffnet hat und ob bestimmte Unterlagen für die
Bearbeitung mitgebracht werden müssen. (ma)
Informationen:
megatel
GmbH, Telefon 0421/22095-0, http://www.megatel.de