Ausgabe 02/2000
Fehlerfreie
Soft- und Hardware: Computersteuerungen auf dem Prüfstand

Informationen
unter http://www.verified.de
Computersysteme
mit steuern-den und regulierenden Aufgaben sind aus immer mehr Lebensbereichen
kaum noch wegzudenken. Luftfahrt, Medizintechnik, Bahnstellwerke und
Industriesteuerungen sind nur einige wenige Beispiele, in denen fehlerhafte
Computersteuerungen verheerende Auswirkungen haben könnten.
Die
Bremer Firma Verified Systems International GmbH ist auf das Prüfen und
Testen solcher Systeme spezialisiert, durch deren Fehlfunktion große
finanzielle Schäden entstehen (unternehmenskritisch) oder sogar
Katastrophen für Mensch und Umwelt ausgelöst werden können
(sicherheitskritisch).
Auf
der CeBIT (24.2.-1.3.2000) wird Verified Systems ein neuartiges,
automatisiertes Testsystem für Computersysteme auf dem Nordeutschen
Gemeinschaftsstand (Halle 16, Stand B24) vorstellen. Verified's RT-Tester
(RealTime-Tester) basiert auf formalen Spezifikationsmethoden der modernen
Informatik: das Verhalten des zu testenden Systems wird in einer formalen, vom
Computer automatisch interpretierbaren Sprache beschrieben. Daraus gewinnt
RT-Tester alle benötigten Testdaten, führt die Tests durch,
prüft das Verhalten des Testlings in Echtzeit auf Korrektheit und erstellt
abschließend automatisch die Testdokumentation.
Während
bei bisherigen Testansätzen sogenannte Testskripte verwendet werden, in
denen Schritt für Schritt aufgeschrieben werden muß, was in welcher
Reihenfolge wie geprüft werden soll, genügt RT-Tester die formale
Spezifikation, um daraus alle nötige Information zu gewinnen. Aus einer
Testspezifikation von wenigen Seiten können damit beliebig lange Folgen
von Testschritten automatisch und in Echtzeit generiert werden. Dabei sorgt
eine mathematisch bewiesene Teststrategie dafür, dass nicht nur einige
Details immer genauer getestet werden, sondern dass die gesamte Bandbreite
aller Systemsituationen geprüft wird. Dauertests können über
Stunden, Tage, Wochen... automatisch laufen.
Die
Firma Verified Systems entstand Ende 1998 als Firmenausgründung aus dem
Technologiezentrum Informatik der Universität Bremen, um das System
RT-Tester aus der Forschung zur Marktreife für große industrielle
Anwendungen zu bringen. Dies ist seither bereits im Luftfahrt-, Raumfahrt- und
Bahnbereich gelungen. (ots/ma)
Weitere
Informationen:
Verified
Systems, International GmbH, Telefon 0421/344576, http://www.verified.de
—————
Virtueller
Flug über das Ruhrgebiet
Auch
Menschen mit der viel umschriebenen Flugangst soll es nun dank der Bremer Firma
megatel GmbH ermöglicht werden, das mittlere Ruhrgebiet aus der Luft zu
betrachten. Eine Fläche von 2.200 qkm ist vom PC aus anzuschauen wie eine
digitale Heißluftballonfahrt.
Basis
der CD-ROM bildet die Einbettung des GSI visor. Erstmals wurde bei einer CD-ROM
Produktion eine überarbeitete Version von visor als ActiveX-Komponente
eingesetzt. Durch diesen neuen Kern eröffnet sich für das Produkt die
Integration neuer Features wie z.B. die Möglichkeit, gleichzeitig zwei
Rasterkarten unterschiedlicher Maßstäbe sowie eine kleine
Übersichtskarte anzusehen. Das Auffinden der Karteninhalte, wie
Straßennamen, Theater, Museen und anderer Punkte, wird durch ein
integriertes Suchregister erleichtert. Darüber hinaus gehören
aktuelle Schnappschüsse, sogenannte Luftbildschrägaufnahmen,
beispielsweise vom Gelsenkirchener Parkstadion, von Museen und Schlössern,
wie dem Schloß Trünkede in Herne und von Wahrzeichen, sowie von
Naherholungs- und Naturschutzgebieten zum Produktumfang.
Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Sehenswürdigkeiten
auf der Atlas- oder Luftbildkarte anzuzeigen.
Wer
als Bremerin oder Bremer auch mal einen Blick auf den Ruhrpott werfen
möchte, der kann die CD-ROM “Mittleres Ruhgebiet” direkt beim
Kommunalverband Ruhrgebiet, Abteilung Karten- und
Luftbildwesen/Stadtklimatologie, Kronprinzstr. 35, 45128 Essen für einen
Preis von 79,- DM beziehen.
(eb/ma)
—————
CeBIT 2000 Hannover - - vom 24. Februar bis 01. März 2000
Die
Informations- und Telekommunikationstechnik soll im Europa des neuen
Jahrtausend eine entscheidende Rolle spielen. Die europäischen Staaten
befinden sich in einem Strukturwandel hin zur Informationsgesellschaft, so die
Veranstalter der CeBIT. Die I"-Industrie Westeuropas bildet danach einen der
größten Wachstumsmärkte auf dem Kontinent. Welche neuen
Technologien aktuell sind und wie Europa im Jahr 2000 auf diese Entwicklungen
reagiert, möchte die kommende CeBIT vom 24. Februar bis zum 01. März
2000 in Hannover zeigen. Aufgrund der EXPO 2000 (01.06. bis 31.10.2000) findet
die CeBIT bereits Ende Februar statt - und nicht, wie sonst, Mitte oder Ende
März.
Internet
und Electronic Commerce kennzeichnen die Entwicklungen im I"-Markt. Bedeutende
Faktoren sind die Verbreitung von Electronic-Business-Anwendungen, die
Etablierung des Internet-Protokolls als De-facto-Standard für die meisten
Netzwerklösungen sowie neue mobile Kommunikationslösungen,
größere Bandbreiten und fallende Preise. Diese Themen bestimmen auch
das Angebot der Messe. So zeigen u.a. Präsentationen rund um das
Electronic Business neue Marktchancen auf und verdeutlichen die
Möglichkeiten der digitalen Abwicklung von Geschäftsprozessen.
Zur
diesjährigen Messe haben sich 7.515 Aussteller angemeldet, die eine
Netto-Ausstellungsfläche von 408.839 qm in 26 Hallen belegen (gutes
Schuhwerk!). Das Bundesland Bremen ist mit 49 Ausstellern auf einer Fläche
von 1.259qm vertreten. Die Aussteller der Messe kommen aus 63 Nationen.
Die
Angebotsschwerpunkte sind “lnformationstechnik”, “Network
Computing”, “Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Planung”,
Automatische Datenerfassung”, “Software, Electronic Commerce und
Dienstleistungen”, “Telekommunikation”, “Office
Automation”, “Bank-und Sparkassentechnik”,
“Kartentechnik/Sicherheitstechnik” sowie Forschung und
Technologietransfer”. Themenspezifische Gemeinschaftspräsentationen
sowie Tagungen, Forumsveranstaltungen und Firmenvorträge runden das
Messeangebot wie jedes Jahr ab.
Zum
ersten Mal wird die Halle 10 im Süden des Messegeländes genutzt. Das
erste Obergeschoss dieser Halle steht den Anbietern von Netzwerktechnik zur
Verfügung - mit einem direkten Übergang zu den Hallen 9
(Informationstechnik) und 11 (Network Computing). In den Etagen 2 bis 4
präsentieren sich die Distributoren erstmals konzentriert unter einem
Dach. Dies ist die neue Anlaufstelle vor allem für die Händler von
I"-Technik. Ebenfalls in der Halle 10 wird die neue Rahmenveranstaltung
“CeBIT Job Market” durchgeführt. In den Etagen 5 und 6 dreht
sich alles um die Jobvermittlung, den Arbeitsmarkt und die Berufsaussichten
innerhalb der I"-Branche.
Um
einzelne Inhalte gezielt vorzustellen, werden themenspezifische
Gemeinschaftspräsentationen veranstaltet: “Software-Zentrum
Mittelstand” in der Halle 4, “Internet Park” in der Halle 6,
“Network Information Center - NIC” in der Halle 11,
“Bank-Finanz-Systeme” im Erdgeschoss der Halle 18, “AIM
(Automatic Identification Manufacturers)” in der Halle 19, ”CeflS -
Centrum für InformationsSicherheit” in der Halle 23 und
“Satellite Business” in der Halle 26. Das “Europäische
Anwender-Centrum Kommune, Staat und Wirtschaft -ENAC” wird auf
erweiterter Fläche in allen vier Pavillons an der Nordseite der Halle 11
durchgeführt. Es präsentiert sich erstmals gemeinsam mit dem
“Europäischen Centrum für Geoinformatik (ECG)”. Neu ist
auch die Präsentation zum Thema “Powerline - Kommunikation aus der
Steckdose”, die in der Halle 17 veranstaltet wird.
Die
Veranstalter versprechen eine verbesserte Infrastruktur, im Südosten des
Messegeländes entstehen zusätzliche Parkplätze: Ein neues
Parkhaus bietet Platz für 1.150 Pkws. Zwei neue Brücken
überqueren den Messeschnellweg und verbinden die Ostparkplätze mit
dem Messegelände. Eine Brücke führt direkt zur Halle 3, hier
entsteht ein neuer Messe-Eingang. Eine neue Straßenbahnhaltestelle nimmt
ihren Testbetrieb auf: die Endstation “Expo-Ost” an der EXPO-Plaza.
Hier hält die Stadtbahnlinie 11, die von der Nordstadt in Hannover bis zum
EXPO-/Messegelände fährt.
Eine
Tageskarte kostet 60,- DM (VVK 55,- DM) und die Dauerkarte 140,- DM (VVK 120,-
DM) wobei alle CeBIT-Eintrittsausweise gleichzeitig als Fahrkarten im
Großraum Hannover gelten. (eb/ma)
—————
Ganz
alt gewinnt - Buchhaltungsprogramme gesucht
Vor
dem Hintergrund der Einführung des Euro sucht und suchte die Firma Apiras
Software GmbH aus Binzen das älteste PC-Finanzbuchhaltungsprogramm, das
noch eingesetzt wird.
In
Frage kommen alle PC-Programme, die eine doppelte Buchführung erstellen
und die in einem deutschen Unternehmen heute noch zur Buchung der laufenden
Geschäftsvorfälle dienen. Dabei ist der Hersteller egal. Auch
selbstentwickelte Programme sind zugelassen.
Maßgeblich
ist das Kaufdatum oder das der letzten Änderung. Der Gewinner bekommt
einen modernen PC mit installierter Finanzbuchhaltung der Firma und Schulung.
Allerdings ist Eile geboten, da die Aktion nur noch bis zum 31.1.2000 läuft.
Weitere
Informationen:
Telefon 07732/953931. (ots/em)
—————
Anwaltssuche
umgedreht

Anwälte
suchen Mandanten unter www.fachanwalt-hotline.de
Ein
Rechtsproblem fängt meistens mit dem Suchen in den gelben Seiten an, und
dabei muß es nicht immer ein Anwalt Vorort sein, der einem helfen soll.
Der Bund deutscher Fachanwälte im BSZ e.V. (BDF) möchte das bisherige
System der Anwaltssuche umgedrehen und lässt jetzt die Fachanwälte
ihre künftigen Mandanten suchen.
Dazu
hat der BDF im Internet unter der Adresse
www.fachanwalt-hotline.de
eine Rechtsbörse eingerichtet. Hier können Rat - und Rechtsuchende
kostenlos ihre Rechtsprobleme schildern, eintragen und hinterlegen. Die
persönlichen Daten werden nicht veröffentlicht sondern stehen nur den
Anwälten, die ein Passwort haben, zur Verfügung. Für den
Rechtsuchenden hat das den Vorteil, daß er nicht selbst einen geeigneten
Anwalt suchen muß, sondern, daß sich ein Anwalt meldet, der den
Fall gelesen hat und übernehmen möchte. Hier kann der Anwalt sich die
Fälle aussuchen, die in sein Fachgebiet fallen, mit denen er schon
genügend Erfahrung hat und wo er sicher ist, die Ziele des Mandanten
realisieren zu können.
Wer
keinen Internetzugang hat, ist von der Rechtsbörse nicht ausgeschlossen,
sondern kann sein Rechtsproblem ( gegen eine Gebühr von 20,- DM)
schriftlich einreichen und vom BDF in die Rechtsbörse stellen lassen.
(eb/ma)